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Basisches Chromsulfat
- Herkunft
- : China
- CAS-Nummer
- : 10101-53-8
- HS-Code
- : 3202.90.00
Grundlegende Informationen
- IUPAC-Bezeichnung
- : chromium(3+) trisulfate
- Molekulare Formel
- : Cr2(SO4)3
- Molekulargewicht (g/mol)
- : 392.1800
- Synonyme und Handelsnamen
- : Basic chromium sulphate; Chromium(III) sulfate; BCS
- Reinheit/Test (%)
- : 25-26% Cr2O3
- Klasse/Qualitätsniveau
- : Technical Grade
- Körperliche Form
- : Solid
- Konzentration
- : Pure substance
- Aussehen//Farbe
- : White to off-white solid
- Geruch
- : Odorless
- Dichte (g/cm³)
- : 3.0100
- Löslichkeit in Wasser
- : Soluble
- Signalwort
- : Warning
- GHS-Gefahrenklasse
- : Skin sensitizer; Eye irritant
- H-Aussagen
- : H317|H319
- P-Aussagen
- : P261|P264|P272|P280|P305+P351+P338
- REACH-Status
- : Registered
- Status einer Arzneimittelvorstufe
- : Non-precursor
- Speicherklasse (GHS)
- : 10
- Lagerungsbedingungen
- : Cool, dry place; away from moisture
Kategorien
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Kurzer Überblick
Basisches Chromsulfat ist eine anorganische Verbindung mit der chemischen Formel Cr (OH) (SO4). Es ist ein grüner, geruchloser Feststoff bei Raumtemperatur. Es wird typischerweise in Pulverform verkauft. Basisches Chromsulfat hat eine hohe Gerbkraft und wird daher hauptsächlich zum Gerben von Leder verwendet. Es ist in kaltem Wasser leicht löslich und in heißem Wasser sehr gut löslich. Chrom, insbesondere in der sechswertigen Oxidationsstufe, ist giftig, weshalb basisches Chromsulfat, das vergleichsweise weniger toxisch ist, in der Lederindustrie bevorzugt wird.
Herstellungsverfahren
Grundlegendes Chromsulfat wird durch einfache Reduktion von Cr (VI) zu Cr (III) durch Zugabe eines Überschusses an Schwefeldioxid hergestellt. Die Reaktion kann wie folgt dargestellt werden:
Cr2O3 + 3 H2SO4 → Cr2 (SO4) 3 + 3 H2O
Eine weitere Reaktion, die auf dem gleichen Mechanismus wie oben basiert, zur industriellen Herstellung von basischem Chromsulfat ist:
Na2Cr2O7 + 3SO2 + H2O → 2Cr (SO4) (OH) + Na2SO4
Die Reaktion wird in einem dampfbeheizten Gefäß durchgeführt. Das bei der Reaktion entstehende überschüssige Schwefeldioxid wird in einem weiteren Reaktionsturm entfernt. Das erhaltene Produkt befindet sich in flüssigem Zustand, es wird sprühgetrocknet, um ein Pulver zu bilden, das später in Säcken verpackt und verkauft wird.
